«... ut mens nostra concordet voci nostræ.»
Regula S. Benedicti Capitulum XIX
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Kleine Chronik von «vox gregoriana»

Gruendungsaufruf Schola Petriana 25. Oktober 1994 Unter der Leitung von Salomé Reiser, Christof Nikolaus Schröder und dem damaligen Bezirkskantor der Jesuitenkirche Heidelberg, Jürgen Maag, fand sich etwa ein dutzend Studierender in der Evangelischen Studierendengemeinde in der Plöck 66 in der Heidelberger Altstadt zusammen, um die «Schola Cantorum Petriana», wie vox gregoriana damals noch hiess, zu gründen. Benannt war die Schola nach ihrer damaligen Wirkungsstätte, der Peterskirche (Universitätskirche) Heidelberg, in der wir in den Gottesdiensten sangen und jeden Dienstag nach der Probe die Komplet feierten.
Die beiden ersten Stücke, die wir einstudiert haben, waren das Kyrie aus der Missa de Angelis und die Communio «Qui manducat» (Graduale Triplex 383), weil diese Communio textlich für jeden Sonntag geeignet ist.

Zum Ende des Wintersemesters 1994/95 hatte die Schola Cantorum Petriana 24 Mitglieder, darunter acht Theologie-Studierende, vier Studierende der Musik bzw. Musikwissenschaft, aber auch zwei angehende Jurist(inn)en, einen Mediziner, einen Volkswirt, eine Mathematikerin und mehrere Studierende der Philosophisch-Historischen Fakultät sowie eine Krankenschwester.

29. Januar 1995 Erster «Einsatz» in einem Gottesdienst, nämlich im Universitätsgottesdienst in der Peterskirche. Wir sangen aus dem Proprium des vierten Sonntags im Jahreskreis den Introitus «Lætétur cor» (GT 368) und die Communio «Illúmina fáciem tuam» (GT 271) sowie Kyrie und Gloria aus dem Ordinarium der Missa de Angelis.

3. bis 5. Februar 1995 Exkursion in die Benediktinerabtei Münsterschwarzach, wo wir an den Stundengebeten teilnahmen und durch P. Rhabanus Erbacher OSB eine gründliche Unterweisung im Gregorianischen Choral erhielten. Diese Exkursion wurde von der Evangelischen Studierendengemeinde Heidelberg grosszügig bezuschusst.

9. Dezember 1995 Mitwirkung am Universitätsgottesdienst zum Zweiten Advent in der Peterskirche Heidelberg. Gesungen wurden der Introitus «Pópulus Sion» (GT 18), als Antwortgesang Psalm 80 auf deutsch mit der Antiphon «Richte uns wieder auf, Gott, unser Heil.» sowie die Communio «Jerúsalem surge» (GT 20) und aus dem Ordinarium Kyrie und Agnus Dei.

22. Januar 1996 Nachdem wir anfänglich aus Kopien und geliehenen Büchern gesungen hatten, bestellten wir den ersten Satz «Graduale Triplex» neben weiteren Choralausgaben direkt in der Abtei Saint-Pierre de Solesmes in Frankreich. Diese Lieferung ging zunächst auf dem Weg vom Paketzentrum Speyer nach Heidelberg verloren, was uns am 16. Juni (!) von der Deutschen Post mitgeteilt wurde. Aber in Wirklichkeit war das Paket gar nicht verloren gegangen, sondern wurde am 2. April mit dem Vermerk «Le colis n’a pas été réclamé – Das Paket ist nicht abgefordert worden» nach Solesmes zurückgeschickt. Jedoch: Die Post hatte uns gar nicht informiert, dass ein Paket zur Abholung bereitliegt... Ende Juli 1996 kamen dann die ersehnten Bücher endlich an.

17. bis 19. Februar 1996 Seminar «Gregorianischer Choral» mit Br. Regino OSB in der Erzabtei St. Ottilien.

12. Mai 1996 Mitwirkung am Universitätsgottesdienst in der Peterskirche Heidelberg.

11. Juli 1996 Gregorianisches Abendlob «Sub Honore Sancti Patris Benedicti» in der Peterskirche.

Fortsetzung folgt ...




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